Technologie.


LaserCUSING®

Kronen, Brücken & Modellgussgerüste im Metall-Laserschmelzverfahren (LSM)

Wenn es darum geht hochwertigen Zahnersatz mit hoher Präzision in einem standardisierten Herstellungsprozess zu fertigen, zählt das selektive Laserschmelzverfahren (SLM) – LaserCUSING® – mittlerweile zu den Vorreitern. Auf der Grundlage von 3D-CAD basierten Daten können mechanisch und thermisch belastbare Versorgungen sowie komplexe Strukturen aus Metall, werkzeuglos und wirtschaftlich, hergestellt werden. Hierbei wird feines metallisches Pulver durch einen hochenergetischen Faserlaser aufgeschmolzen, welches anschließend erkaltet und aushärtet. Das zu fertigende Stück wird so Schicht für Schicht aufgebaut, bis es seine vollständige Form erreicht hat. Das additiven Fertigungsverfahren kann unter anderem in der Kronen- und Brückentechnik sowie für die Herstellung von Modellgussteilen eingesetzt werden.

3D Druck

Mittels des 3D-Druck Verfahrens ist es möglich Modelle, Schienen, Gerüste, Provisorien, Abformlöffel und Bohrschablonen zu drucken. Dafür wird am Computer ein dreidimensionales Objekt konstruiert. Dessen digitaler Datensatz wird anschließend an den Drucker übergeben. Damit das System die CAD-Informationen verarbeiten kann, wird das Bauteil virtuell in mikroskopisch feine Scheiben, die sogenannten Slices, zerlegt. Während des Drucks werden diese dann wieder übereinandergelegt und dadurch das gewünschte Objekt schichtweise aufgebaut. Hierfür können unterschiedliche dentale Kunstharze verwendet werden.


CAD/CAM

Vom Inlay, über Kronen bis hin zu komplexen Implantatstrukturen, fertigen wir viele Arbeiten mit der CAD/CAM-Technik und nutzen die Vorteile unser eigenes Fräszentrums white digital dental. Ausgestattet mit zwei 5-Achs Fräsanlagen mit Automation für verschiedene Materialien und einer 4-Achs Fräsanlage für Zirkoniumdioxid, können wir gesicherte Arbeitsabläufe garantieren und somit einwandfreie Arbeiten für Sie fertigen. Durch eine breite Materialauswahl haben Sie eine große Flexibilität, die passende Versorgung für Ihre Patienten zu finden. Bei der Beratung Ihrer Patienten unterstützen wir Sie gern.


Galvanotechnik

Galvanobad

Das Galvanisieren geschieht mit Hilfe der Elektrolyse. Das jeweilige Objekt wird mittels Kontaktspray, Siber- oder einer Graphitschicht leitfähig gemacht. Dieses wird in eine Elektrolytlösung, in der die Goldpartikel gelöst sind, eingetaucht. Durch den elektrochemischen Prozess haften die Goldpartikel am Objekt und bilden somit einen Gold-Überzug.

Indikationen.

  • Galvanoinlay
  • Sekundärkronen
  • Stegüberkonstruktionen 
  • Sekundärteile für Steg

Funkenerosion

Das Funkenerosionsverfahren ist ein thermisch, abtragendes Fertigungsverfahren für alle elektrisch leitfähigen Werkstoffe. Demzufolge eignet es sich für alle Legierungen in der Zahntechnik und Titan. Durch die Entladevorgänge zwischen der Elektrode (Werkzeug) und dem leitenden Werkstück wird Material abgetragen. Es kommt zu einem elektrischen Kurzschluss und es werden Funken übertragen, sodass der Werkstoff punkt- und flächenförmig aufgeschmolzen wird.

Für die Friktion von Teleskopen wird der Friktionsstift an der Sekundärkonstruktion angelasert und somit der „Halt“ des Teleskopes gewährleistet.


Laserschweißen

Im Gegensatz zum Löten, ist das Laserschweißen das Fügen von Metalllegierungen, ohne Zugabe von Fremdstoffen (Bsp. Lot). Dadurch entsteht ein homogenes Gefüge und ist unempfindlicher gegenüber Brüchen. Mittels dem Laserstrahl wird das Metall sehr heiß und kann verschmelzen.

Mit dieser Technik können wir eine einwandfreie Verbindung der Werkstoffe garantieren.